Профспілка "Захист Праці" (UNI, IUF)

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Archive for the ‘Deutsch’ Category

«Verteidigung der Arbeit» (Ukraine): ein Kumpel berichtet über das Problem der radioaktiven Wasserverschmutzung in den Bergwerken von Donbass

Posted by workres на Січень 26, 2019

Dmytro Myheev, «Verteidigung der Arbeit»

Im August 1963 schlossen die imperialistischen Staaten der UdSSR, die USA und Großbritannien den Moskauer Vertrag, der Atomtests in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser verbot. Trotz der Unterzeichnung dieses Vertrages war der neu gebildete Imperialismus der UdSSR in genau zwei Jahren begann ein Programm von unterirdischen Atomexplosionen “im Interesse der Volkswirtschaft”. Das geheime Forschungsinstitut entwickelte ein Programm namens Klivezh Object, das den Einsatz von Nukleargeräten mit einer Kapazität von bis zu 50.000 Tonnen TNT-Äquivalent in einer Tiefe von 903 Metern zwischen Kohleflözen zur Gewinnung von Mineralien vorschlug.

Dieses schreckliche Experiment wurde beschlossen, in der Ukraine in der Mine “Junior Kommunar” im Zentrum der Kohlenregion in der Nähe der Stadt Jenakijewo durchgeführt zu werden. Der mutige und ehrliche Kohleingenieur Vladimir Klebanov wurde in der Geschichte von Donbass als Bergmann festgehalten, der 1978 die erste unabhängige Gewerkschaft “Association of Free Workers of Workers” gründete und leitete. Die Forderung unabhängiger Gewerkschaftsaktivisten wurde wie folgt vorgetragen: „GEGEN DIE FATALE EXPLOSION“! Außerdem versuchten Aktivisten der unabhängigen Gewerkschaft, die Weltgemeinschaft und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) über die bevorstehende Explosion zu informieren. Ihr Aufstand wurde jedoch vom KGB brutal niedergeschlagen. Am 16. September 1979 wurde in der Mine Yuny Kommunar eine Atomladung mit einer Kapazität von 300 Tonnen TNT detoniert. Die Bombe wurde in eine eigens geschaffene Ausgrabung zwischen Kohleflözen gelegt. Um zu verhindern, dass die gasförmigen Produkte der Explosion nach außen entweichen, wurde die Kammer mit Stahlbetonbrücken mit einer Gesamtdicke von mehr als 6 Metern blockiert. Niemand dachte daran, Minenfamilien aus der Bergbaustadt in der Nähe der Mine herauszunehmen. Sekunden nach der Explosion verspürten die Bewohner der Bergbaustadt ein Erdbeben. In einigen Häusern traten Risse an den Wänden auf, aber dies waren die einzigen sichtbaren Folgen des Experiments. Am nächsten Tag arbeitete die Mine weiter, die Bergleute gingen am Morgen zu Gesicht. Sie arbeiteten in der Nähe des Zentrums der gestrigen Atomexplosion. Dies war ein weiteres schreckliches Verbrechen der neuimperialistischen UdSSR gegen die sowjetische und ukrainische Arbeiterklasse. Nach einer nuklearen Explosion in der Mine wurde Kohle für weitere 23 Jahre abgebaut. “Junior Kommunar” wurde im Jahr 2002 wegen Unrentabilität geschlossen. Seit dem Atomexperiment und bis zur Schließung der Mine in der Stadt ist die Sterblichkeit unter den Arbeitern und ihren Familien stark angestiegen. Heute arbeitet die Mine “Young Communard” im Modus des Wasserpumpens. Im Sommer und Herbst 2014 passierte die Front an dieser Mine, und dort wurde heftig gekämpft. Als Ergebnis erwies sich die Bergbaustadt als Teil der sogenannten „Volksrepublik Donezk“. Und seit 2014 haben die DPR-Behörden nicht zugestimmt, eine Umfrage zur Umweltsituation in der Mine von internationalen Fachorganisationen zu machen.

Umweltschützer glauben, dass die Überflutung der Mine “Junior Communard” katastrophalen Schaden für die gesamte Region und die Gewässer des Asowschen Sees verursachen kann. Wir glauben, dass nur die organisierte Stimme und der Wille der Arbeiterklasse der Ukraine und ihrer wichtigen Abteilung – der Arbeiterklasse von Donbass – die Situation retten und die schreckliche Umweltkatastrophe verhindern können, die unvermeidlich wird, wenn die Donbass-Minen weiterhin überfluten. Wir rufen zur internationalen Solidarität der Arbeiter und Bergleute auf!

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“Захист праці” взяв участь у заході пам`яті німецького шахтарського страйку 1997 року

Posted by workres на Жовтень 8, 2018

 

 

 

 

 

 

 

Керівник профспілкового комітету “Захист праці” на шахті №1 “Нововолинська” Дмитро Михеєв взяв участь у памятному заході у Гельзенкирхені (Німеччина), присвяченому пам`яті знаменитого шахтарського страйку 1997 року. Тоді солідарні дії старйкуючих унеможливили одночасне звільнення 68000 німецьких шахтарів, а уряд христіанського демократа Гельмута Коля вимушений був піти у позорну відставку. У меморіальному заході також взяли участь представники шахтарських спілок Іспанії та Німеччини. Дмитро Михеєв у своєму виступі перед учасниками заходу зупинився на ситуації із вугільною галуззю України та закликав усиляко посилювати всесвітню шахтарську солідарність.

Прес-служба ВНПС “Захист праці”

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Ukraine: Hungeraufstand in den Gruben von Selidowugol geht weiter

Posted by workres на Лютий 22, 2018

http://minersconference.org/index.php/kaempfe-de/europa/759-ukraine-hungeraufstand-in-den-gruben-von-selidowugol-geht-weiter.html

Guten Tag, Wir sind sehr froh, dass ihr uns in dieser schweren Zeit unterstützt. Am Abend des 16. Februar wurden dem Staatsunternehmen Selidowugol 80,8 Mio. Griwna (ca. 2,4 Mio. Euro) überwiesen. Diese Gelder ermöglichten es, den Bergarbeitern den Lohn für Dezember 2017 auszuzahlen. Zwei Tage zuvor hatten die Kumpel 25 – 26 % des Lohns für Januar (2018) erhalten. Doch in keiner der 4 Gruben des staatlichen Unternehmens läuft die Förderung und der Abtransport – auf der morgendlichen Versammlung haben die Arbeiter der ersten Schicht für die Weiterführung des Streiks gestimmt.

Der Vorsitzende der Gewerkschaftsorganisation auf Schacht ½ „Nowogrodowskaja“ Sergej Pawlow teilte dies den Journalisten mit. „Der Hungeraufstand in den Gruben von Selidowugol geht weiter, berichtete der Leiter der Gewerkschaft. „Zurzeit, 15 Uhr am 17. Februar (Red.) sind alle Teilnehmer der Protestaktion zu ihrem Betrieb gegangen, bei jedem gibt es ein Streikkomitee. Heute hieß es auf der Versammlung, dass eine einmalige Überweisung der Löhne nicht alle unsere Probleme lösen kann. So lief am 7. Februar die Frist für die Zahlung der Januarlöhne aus. Das zeigt, dass der Zeitplan für die Auszahlung der Löhne bereits für Januar nicht eingehalten wird. Außerdem verliert die Verwaltung des staatlichen Unternehmens kein Wort über die Erhöhung der Tariflöhne – aber das ist eine unsrer Forderungen.“ Nach den Worten von Sergej Pawlow wollen die Arbeiter von Selidowugol den Streik bis einschließlich Montag fortsetzen (= 19. 2.) Die Beendigung wird von den Ergebnissen der Verhandlungen der Delegation aller Gruben des Unternehmens und der Führer der Branchengewerkschaften mit dem Ministerium für Öl, Energie und Kohle abhängen. Die Bergarbeiter rechnen auch mit einem Treffen mit dem Ministerpräsidenten der Ukraine, Wladimir Groisman. „Es sieht danach aus, dass in den Gruben nicht gearbeitet wird, bis die Delegierten der Belegschaften in Kiew waren und Ergebnisse aus den Verhandlungen im Ministerium und im Kabinett der Minister erhalten haben“, schrieb heute der Vorsitzende der Unabhängigen Gewerkschaften der Ukraine Michail Wolynez in Facebook. „Die Leute fordern den Lohn für Januar dieses Jahres, den das Unternhemen ihnen schuldig ist. Für die letzte Periode wurden die Steuern und die Beiträge für den Fonds für Sozialversicherung und in die Rentenversicherung nicht in vollem Umfang eingezahlt, was sich ebenfalls auf die soziale Lage der Beschäftigten auswirkt. Auch Krankenhausausgaben werden nicht rechtzeitig erstattet. Die Kollegen können nicht rechtzeitig in Rente gehen und verlieren ihren Status als Krankenversicherte. Eine weitere Forderung ist die vollständige Bezahlung der ausstehenden Löhne und ihre Erhöhung. In den Gruben Kotlarjewskaja und 1/3 Nowogrodowskaja wird außerdem die Rückgabe der Flöze in staatliches Eigentum gefordert.“

Erinnern wir uns: die Kumpel von 4 Gruben des Staatsunternehmens Selidowugol – Nr. 42 Kurachowskaja, 1/3 Nowogrodowskaja, Ukraina und Kotljarewska – begannen am 14. Februar einen spontanen Streik. Die Arbeiter fordern die rechtzeitige und vollständige Auszahlung der Löhne, die Erhöhung der Lohntarife, die staatliche Unterstützung der Kohlebranche und die Rückgabe der Kohlevorrät , die in private Hände übergeben wurden.

So sehen wir, dass das Jahr 2018 in der Ukraine mit einer neuen, mächtigen Welle der Bergarbeiterbewegung begonnen hat. Diesmal gingen als Avantgarde die Bergarbeiter des staatlichen Unternehmens Selidowugol voran. Mit jedem Mal werden die Bergarbeiterkämpfe in der Ukraine mächtiger und immer besser organisiert. Allmählich entwickelt sich die Koordinierung zwischen den den Bergarbeitern der verschiedenen Regionen der Ukraine – von der Westukraine (Krasnoarmejsk-ugol_ Volyn-ugol) bis zum Dongebiet im Osten der Ukraine (Selidow-ugol). Das Zentrum der Ukraine mit dem privaten Konzern Pawlograd-ugol erhebt sich auch zum Kampf für sein Recht auf die Gründung einer wirklich unabhängigen Gewerkschaft. Die Bergarbeiter der Ukraine sind in der letzten Zeit zu einem wichtigen Bestandteil der weltweiten Bergarbeiterbewegung geworden. Der Aufruf zur Solidarität mit den ukrainischen Bergarbeitern steht auf der Tagesordnung! Es lebe die internationale Bergarbeiter- und Arbeitersolidarität! Adressefür Soldiaritätserklärungen: zpratsy@ukr.net

Zur weiteren Info:(aus dem Internet) Die Bergarbeiter verbinden den Streik mit kämpferischen Kundgebungen. Es wird berichtet: Die Glut der Bergarbeiter steigt. Es hungern nicht nur die Kumpel selbst, sondern auch ihre Familien.“ Sie sind sehr entschieden. Als das staatliche Unternehmen erklärte, wer nicht einfährt wird entlassen, stoppten sie die Busse zu den Gruben, so dass die Bergarbeiter gar nicht einfahren konnten. Sie stehen an den 4 Gruben Streikposten, Tag und Nacht, und das Frostgraden und Schnee. Sie haben Zelte vor den Gruben und vor der Verwaltung des Unternehmens aufgebaut. (Nachrichten vom 16. und 17. Februar).

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